Medikinet zur Steigerung der Konzentration

Immer wieder wird gehört, dass Kinder und Jugendlichen sich nicht ausreichend konzentrieren können. Jedoch muss nicht direkt mit dem Kind der Arzt aufgesucht werden,

© Alfie / Wikimedia

© Alfie / Wikimedia

sondern es können natürliche Wege gefunden werden, um die Kinder mit ihrer Konzentration zu fördern. Allerdings werden Kinder und Jugendliche oft zum Arzt geschickt, der sie mit Medikamenten behandelt, sofern keine anderen Methoden Wirkung gezeigt haben. Auch Erwachsene greifen aufgrund zu viel Stress im Alltag immer wieder zu Medikamenten, um ihre Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Medikinet ist ein Medikament, das am häufigsten verschrieben wird. Um einen besseren Überblick über Wirkung und Nebenwirkungen zu erhalten, sollte das Produkt näher beleuchtet werden.

Wirkung von Medikinet

Medikinet ist ein Medikament, das Methylphenidathydrochlorid aufweist und ist für Kinder ab sechs Jahre geeignet. Grundsätzlich wird Medikinet zur Behandlung des Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung ADHS benutzt. In der Regel wird das Arzneimittel für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahren angewendet. Außerdem wird es erst vom Arzt verschrieben, wenn ein Kind nicht-medikamentöse therapeutische Maßnahmen angenommen hat, die jedoch nicht geholfen haben. Beratungsstellen und Verhaltenstherapien müssen zuerst in Anspruch genommen worden sein, bevor Medikinet verschrieben wird.  Medikinet ist somit nur bei Kindern über 6 Jahren geeignet. Jüngere Personen sollten Medikinet nicht einnehmen sowie Erwachsene.  Es ist nämlich nicht bekannt, ob es bei diesen Patienten von Nutzen sein würde.

Medikinet soll die Aktivität in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns steigern, um somit die Konzentration verbessern zu können. Das Arzneimittel könnte dabei helfen, die Aufmerksamkeit zu steigern und das impulsive Verhalten zu verringern. Normalerweise muss Medikinet nicht alleine, sondern als Teil einer Therapie verschrieben werden. Das individuelle Behandlungsprogramm weist in der Regel psychologische, pädagogische und soziale Maßnahmen auf, um einen deutlichen Verbesserungsgewinn zu erhalten.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie bei allen anderen Medikamenten ist es durchaus möglich, dass auch Nebenwirkungen auftreten. Diese können unter anderem schwerwiegend sein, die somit zu beachten sind. Die folgende Aufzählung weist die Nebenwirkungen mit höchstem Vorkommen zuerst auf:

  • Unregelmäßiger Herzschlag oder Herzklopfen
  • Stimmungsschwankungen / Persönlichkeitsveränderungen
  • Suizidgedanken
  • Dinge wahrnehmen, die nicht existieren: Psychose
  • Unkontrollierte Sprache
  • Zeichen von Allergien auf der Haut: Hautausschlag
  • Ungewöhnliche Erregtheit, Überaktivität
  • Herzanfall
  • Krampfanfälle
  • Muskelkrämpfe
  • Verminderung der roten und weißen Blutzellen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Ohnmachtsanfälle und Kurzatmigkeit

Es ist zu bedenken, dass viele Kinder die folgenden Nebenwirkungen aufzeigen und durchaus unter der Einnahme von Medikinet  leiden. Somit ist zuerst abzuwägen, ob die Einnahme von Medikinet  wirklich notwendig ist, da viele Kinder unter den folgenden Nebenwirkungen dauerhaft leiden:

  • Kopfschmerzen
  • Nervosität
  • Schlaflosigkeit
  • Mundtrockenheit und Gelenkschmerzen
  • Haarausfall
  • Appetitlosigkeit
  • Husten, Halsschmerzen
  • Hoher Blutdruck
  • Schwindel

Wird Medikinet zudem länger als ein Jahr eingenommen, kann es durchaus bei den betroffenen Kindern zu einer Verzögerung des Wachstums führen. Das betrifft jedoch weniger als zehn Prozent der Kinder, die sich mit Medikinet ein Jahr eingedeckt haben. Dennoch kann es zu einem verringerten Gewicht kommen und einem verringerten Größenwachstum. Vor der Einnahme ist die Abklärung beim Arzt sehr wichtig, um sich zu vergewissern, dass keine körperlichen Einflüsse die Folge von Medikinet sind. Darüber hinaus muss der Arzt vor der Einnahme abklären, ob das eigene Kind nicht besondere Vorerkrankungen hat, die sich noch gefährlicher auf den Patienten auswirken können. Unter anderem sind Herzprobleme und Schilddrüsenprobleme ein Indiz, sich nicht mit Medikinet zu beschäftigen. Außerdem sind Kinder mit ernsthaften Suizidgedanken und dem Borderline-Syndrom nicht mit Medikinet zu versorgen. Hier könnten schlimmere Auswirkungen auf die Gesundheit und die Psyche erhalten werden.

Alternativen aus der Homöopathie?

Es wurde bereits mitgeteilt, dass es eine sichere Alternative zu Ritalin gibt, die sich LTO3 nennt. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder können gerne diese Alternative nutzen, die ungefährlich ist und aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht. LTO3 wird bei der Behandlung von ADHS genutzt und ersetzt Ritalin und auch Medikinet erstklassig. Es besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen wie L-Theanin, Sementis und Helmkraut. Das Mittel ersetzt und imitiert keine Botenstoffe, sondern versorgt den Körper mit den wichtigen und notwendigen Substanzen, die er benötigt, um ein Gleichgewicht herstellen zu können. LTO3 ist zwar rezeptfrei in der Apotheke zu erhalten, sollte am besten jedoch nach Rücksprache mit dem Arzt verwendet werden. Das gilt besonders bei der Einnahme für Kinder.