Der perfekte Arbeitsplatz bei dem du sicher gut lernen kannst

Schreibtisch, Arbeitsplatz, büroWie sieht der optimale Arbeitsplatz aus? In welcher Umgebung kann man sich am besten konzentrieren? Was gehört zu einem perfekten Arbeitsplatz dazu? Diese Fragen lassen sich pauschal gar nicht beantworten. Für dich ist es also wichtig, herauszufinden, wie die optimale und passende Arbeitsumgebung für dich aussieht. So kannst du dich vorbereiten, damit deine Konzentration zur Höchstform auflaufen kann.

Dein Lernplatz

Eigentlich sollte die Überschrift hier „Dein Schreibtisch“ lauten. Aber es gibt Menschen, die lieber und besser auf dem Fußboden oder ihrem Bett lernen. Der Klassiker ist aber der Schreibtisch und daher fangen wir hier einmal mit der Beschreibung an.

Dein Schreibtisch sollte eine Fläche von mindestens 0,60 Meter in der Breite und 1 Meter in der Länge haben. Die Höhe variiert natürlich abhängig von deiner Körpergröße. In der Regel ist der Schreibtisch etwa 0,70 bis 0,80 Meter hoch.

Jetzt benötigst du natürlich noch eine gute Sitzgelegenheit. Der übriggebliebene Küchenstuhl reicht hier auf gar keinen Fall. Es gibt spezielle Schreibtischstühle, die dir eine körpergerechte Sitzhaltung ermöglichen. Sie sind höhenverstellbar und passen sich somit deiner individuellen Körpergröße an.
Eine bequeme Rückenstütze sowie Rollen an den Füßen, die beim Sitzen stoppen, gehören zu einem perfekten Stuhl dazu.

Das sind die Grundvoraussetzungen für deinen perfekten Arbeitsplatz. Sobald du dich hierher setzt, sagst du deinem Körper und deinem Unterbewusstsein: „Jetzt wird gelernt!“ Schwerer ist die Trennung von Freizeit und Arbeitszeit, wenn du zu den Menschen gehörst, die lieber auf dem Fußboden oder dem Bett lernen. Hier solltest du dann auch auf bestimmte optische Signale setzen. Du kannst ja beispielsweise immer eine bestimmt Decke auf den Boden oder dein Bett legen.

 

Arbeiten im richtigen Licht

Ganz wichtig für deinen Lernerfolg ist aber auch die richtige Beleuchtung. Wenn du nicht richtig sehen kannst, lässt deine Konzentration ganz schnell nach. Du musst dich viel zu sehr anstrengen, um die Lerninhalte wahrzunehmen. Im schlimmsten Fall bekommst du sogar Kopfschmerzen.

Sorge also für eine optimale Beleuchtung. Platziere deinen Schreibtisch so, dass keine störenden Schatten auf deine Lernunterlagen fallen. Damit die eigenen Hand keine Schatten wirft, sollte die Lichtquelle (ganz egal ob Fenster oder Lampe) bei einem Rechtshänder von links und bei einem Linkshänder von rechts kommen. Bei künstlichem Licht musst du unbedingt auf die Qualität achten. Ideal zum Lesen und Arbeiten sind Halogenlampen und LED-Leuchten mit rund 600 Lumen.

 

Mit gutem Klima zum Erfolg

Zu einem perfekten Arbeitsplatz gehört aber noch viel mehr. Wenn du dich optimal konzentrieren möchtest, musst du dafür sorgen, dass alle störenden Außeneinflüsse abgeschaltet sind.  Schalte also das Telefon, dein Handy und vielleicht sogar die Türklingel auf lautlos.  Ein „Betreten verboten-Schild“ an deiner Zimmertür hält störende Besucher ab. Kannst du mit diesen Aktionen noch immer nicht alle Störfaktoren abstellen, probierst du vielleicht einmal Ohrstöpsel aus der Apotheke. So kannst du dich mit voller Konzentration an dein Lernprogramm begeben.

Zu einem perfekten Arbeitsklima gehört aber auch eine gute Belüftung, denn Sauerstoffmangel wirkt sich sehr negativ auf deine Konzentration und deinen Lernerfolg aus. In deinen Lernpausen solltest du daher regelmäßig lüften, damit du in der anschließenden Lernphase wieder ausreichend Sauerstoff tanken kannst. Dein Gehirn freut sich und bedankt sich mit Hochleistungen.

 

Die persönliche Note

Nachdem du dir diese grundlegenden Faktoren zu Herzen genommen und hoffentlich auch umgesetzt hast, geht es jetzt an die individuelle Gestaltung deines Arbeitsplatzes:

  • Computer – wenn du mit einem PC arbeitest, achte darauf, dass der Bildschirm so ausgerichtet ist, dass keine Spiegelungen oder zu starke Helligkeitsunterschiede auftreten. Blendfreies Arbeiten ist wichtig.  Wusstest du, dass die Oberkante deines Bildschirms nie höher als Augenhöhe sein sollte?  Nur so ist nämlich eine entspannte Kopf- und Nackenhaltung möglich.
  • Motivationshelfer – du kannst deinen Arbeitsplatz gemütlicher gestalten und etwas persönlicher machen, wenn du Bilder von lieben Menschen aufstellst. Oder du dekorierst den Schreibtisch mit einem stylischen Souvenir aus deinem letzten Urlaub. Manchmal sind solche Gegenstände aber auch sehr kontraproduktiv und lenken ab. Wenn du die ganze Zeit nur auf das hübsche Foto von deinem Schatz starrst oder bei den Bildern von deinem letzten Strandurlaub ins Träumen gerätst, dann helfen dir diese persönlichen Gegenstände ganz sicher nicht bei der Konzentration. Das musst du selbst einmal ausprobieren. Motivieren dich persönliche Gegenstände oder lenken sie dich ab?
  • Ordnung – zum Abschluss kommt noch ein ganz wichtiger Aspekt. Mit der richtigen Ordnung kannst du dir den Arbeitsalltag ungemein erleichtern. Alle Arbeitsmaterialien und benötigten Bücher sollten einen bestimmten Platz haben, damit du sie sofort findest und deine Zeit nicht mit überflüssigen und nervenaufreibenden Suchen vergeudest. Sorge dafür, dass du die Unterlagen immer sofort sortieren kannst und stelle dazu Schubfächer oder Ordner bereit. Wichtig ist auch ein Mülleimer in Griffweite. So kannst du jeden Abfall umgehend entsorgen und behältst besser den Überblick. 

Du wirst sehen, wenn du diese Tipps beherzigst, fällt das Lernen schon viel leichter. Du kannst dich auf die wichtigen Dinge konzentrieren, denn die Organisation ist schon erledigt.